9. Treffen: Rezensionen und Illustrationen

Unsere Arbeit geht weiter schleppend voran. Und irgendwie wirkt alles ziemlich zäh. Warum eigentlich? Wir wissen es nicht. Alle haben im Grunde Spaß an ihren Tätigkeiten und wir kommen relativ gut voran. Die Jüngeren erstellen fleißig Spiele-Rezensionen für die Webseite, die Älteren erarbeiteten eine Datenbank für Vertriebspartner, Verkaufsstellen und mögliche Finanzierungswege über Investorship, Kickstarter und andere Lösungen. Die Geschäftsführung sitzt zusammen mit den Zeichnerinnen weiterhin an den Grafiken für unser zweites Spiel.

Vielleicht ist es einfach so, dass man mit einem wöchentlichen Termin von 90-120 Minuten einfach nicht mehr schaffen kann. Vor allem, wenn die Schüler zum Jahresende jede Menge Klausuren und Klassenarbeiten schreiben müssen. Kann man nichts machen. Nervig ist es aber trotzdem. Mit einem dritten Spiel anzufangen macht aber auch keinen Sinn. Sonst haben wir am Ende drei offene Baustellen und alles geht durcheinander. Also lieber fokussieren und versuchen, sich auf das Kerngeschäft zu fokussieren.

Trotzdem merkt man die langsam aufkommende Ungeduld deutlich. Die Idee für das Spiel war schnell aufgekommen, Setting, Metaphern, Spielregeln und Spielmechanik entstanden auch ziemlich schnell. Jetzt hängen wir in der grafischen Umsetzung fest und das hält derzeit alles auf, weil wir nicht genug Zeichner haben. Die unterschiedlichen Stilrichtungen stellen ein weiteres Problem dar, das wir vorerst aber vernachlässigen. Unser Ziel bleibt, bis zu den Weihnachtsferien einen spielbaren Prototyp zu erstellen. Das sind noch 2 Termine. Von 16 Illustrationen haben wir aber erst 3 oder 4. Vom Spielkartendesign mal ganz zu schweigen.

Egal, keiner hat gesagt, dass es einfach wird. Und schließlich sind wir Spiele-Samurai. Die eine oder andere Trumpfkarte haben wir zudem noch im Ärmel, die wir zum Teil übrigens fleißig hochkrempeln. Was das bedeutet? Wird wie immer nicht verraten! Aber wir sind auch mit den strukturellen Voraussetzungen für unsere Schülerfirma beschäftigt. Hoffentlich wird es damit wenigstens was bis zu den Weihnachtsferien!